Öyküler

20 Ocak 2016 Çarşamba



EINE HERMETISCHE AUFGABE DES HERREN NITSCH UND DES HERREN E.T.A. HOFFMANN (UMRISS)

Herr Nitsch (ich kenn' ihn aus meiner Kindheit, ein Maler. Aber jetzt sind die Bildern Ikonen oder Bildnisse geworden für diejenigen, die keine Symbolen gern haben. Urlange Geschichte. Er hatte mir damals (olim) eine Aufgabe gegeben. Er wünschte eine Kurzgeschichte (istoria), aber weil ich eine Minoritaet war, konnte ich diese Aufgabe nicht vollfullperfektherstellen. Mindestens nicht wie ich wollte. Diese Aufgabe war über Bilder und Ikonen und Fresken. Als ein Italiener und Etrusker (ich bin ein multiethnischer Mann wie jeder) war ich ein echter Faulenze, und schaute manche Wörterbücher und andere notfühlsmaessige Bücher wie Grammatik und Idiombücher überhaupt nicht durch. Ausserdem wollte ich als ein Barbar ein reines Lombardt-Deutsch komponieren. Trotzdem besass ich solche Bücher, die in einem Zeitraum vom zweiten Weltkrieg biss zum 60'er Jahren publiziert waren, auch hermetische Hörspiele, die ich jetzt wie ein Wunder verstehen kann. Vielleicht konnte ich die Sprache der 40'en Jahren retten und eine unreine, elegante, eloquente und multikulturelle Sprache herausbringen. Diese Sprache, die sich selbst als rein nannte, war überhaupt nicht rein, sondern multikulturell. Aber damit hatte ich nichts zu tun, weil ich mich entschieden hatte. Mit Übersetzung genug, sogar ich mich selbst konnte mit diesem Geld nicht überleben. Wenn Harpagon, der kein Bildnis oder Bild oder Portraet besass, weil er behauptete, dass er kein Geld dafür hatte, konnte ich überhaupt kein Bildnis besitzen. Eine klare Tatsache. Oder? Ich hatte viele Bilder gesehen und konnte mich an sie erinnern. Zum Beispiel der Misanthrope des Bruegels (als Schauspiel von Moliére) oder seine Jugendfrau, die wie ein Grossvater ausschaute und mit einem Kerze mit Geduld wartete. Diese waren auch Bildnisse. Was weiss ich? Mit Hexen hab' ich nichts zu tun, mit alte Maenner bin ich hysterischerweise Paedofil oder Nekrophil. Ich war überflixt und wollte nicht verwirrt sein. Auch Sanctus Ieromus konnte übersetzen, mit Bildnissen. (In meinem Land nennt man ihn Hieronymus, welcher Name als Bosch missverstanden ist. Darum nenne ich ihn Jerome oder Ieromus. Der Mann, der ein Brief über irgendeine "Jung"Frau und sieben Schwerten geschrieben hatte. Wenn man zuviel übersetzt, ist es ganz normal, solche Geschichten zu komponieren.)

Ich wollte Ikonen interpretieren oder auslegen aber nicht zerlegen, mit Fresken ging es auch, weil sie dead-end waren. Aber doch sollte diese Geschichte etwas ordentliches sein, und hatte ich flixflexende Ideen, die Ideen die fliehen, entfliehen, ins Flucht setzen und fliegen konnten. Und der Aufgabe hinsichtlich sollte ich eine Hexe finden oder erfinden, die sich verdoppeln kann, aber mit denen hatte ich nichts zu tun. Ich kannte meine Tante, die Schwester meines Vaters aus paganischer Rom. Welcher Zeitraum erwartet Ihr? Meine Tante hatte sich nie verheiratet, was bedeutet dass sie kein Fascisbündel hatte, darum war sie als Schwul in dem gens meiner Mutter und 'homo sacer' in dem gens meinem Vater genannt. Als eine Tatsache beide sind Synonyme. Dann sollte sie nach Lebanon entfliehen wie ein Stein. Ich sollte mich an sie apokryphalisch erinnern, aber hatte ich keine Zeit mehr für sie, sie ist schwerwiegend wie ein Stein. Wenn ich ein kleines Kind war, erfürchtete ich sie. Sie war eine schreckliche Frau, die verdoppeln kann, weil sie Italienisch und Etrusker war. Aber doch wollte ich ein Lombardt sein und die Geschichte sollte nicht über eine Frau oder zwei Frauen sein, es war nicht so klug und aesthetisch oder künstlerisch, mindestens für mich. Ich wollte ein Modell-Mann, der als sein Vater verdoppeln kann und nach seinem Grossvater als Knochen suchte. Manche Knochen sind leider Gold geworden, und manche Knochen waren als Münder missverstanden. Da gab keine Blumen auf dem Weg.

Ich hatte viele Türe und Ausgangstüre für diesen unausschreiblichen Mann. Und doch wollte ich einige philosophische und künstlerische Texte für mich behalten. Sonst könnte ich die Bildnisse nicht mehr herstellen. Keine Bildhauerei mehr, wenn von nun an es 'bibloi' und 'dyphtyche' geben. Es war beinahe ein ouevre. Elf oder zwölf Bücher des Herren Nietzsche, hatte ich mir gedacht, in denen er sich als Anti-Christ, Dionyssos und Zarathustra nannte. Als ich ein Kind war, glaubte ich, dass dieser Herr aus Poland stammte. Nachher in meinem spaet Jugendheit glaubten die Italiener, dass Herr Nietzsche aus Schweiz gestammt hatte und es mit irgendeinen übersetzten Bücher prüften. Was war mit Bayreuth, wusste ich überhaupt nicht! Wahrheit ist etwas anderes als verifiablen. Heute noch glaub' ich als ein Lombardt, dass er mit Abraam zu tun hat: als ob unendliche poliamori. Umsonst!!! Ich hoffe, dass es mit Sarah nichts zu tun hat, sondern Onan. Bestimmt sollte und wollte ich sein Ouevre benutzen, besonders seine Geschichte. Er erzaehlte dort blöde Geschichten über Ottomanen. Na ja, als ein Lombardt hatte ich eine gute Geschichte für Otto der König der Barbaren erzaehlt haben und doch gibt es ein ganz relevantes Buch, total vergessen. Scheiss!!! Er verteidigte die Ottomaner, was ganz normal ist, weil er auch ein Buch  namens Anti-Christ hatte, wo er sich als Anti-Christ verteidigte. Was ich überhaupt nicht sein konnte! Ich war etwas anderes Kreatur! Ich hatte mir gedacht, warum sollte diese Frau, die sogar verdoppeln kann, mit einem Ottomaner, der nichts mit Otto zu tun hatte, verheiratet hatte. Die Schwester des Herren Nietzsche. Glaub ich mich doch nicht! Die Erde soll nicht eine Hölle sein. Und wenn die Welt eine Hölle ist, dann hat man Recht Mörder zu sein. Einfach theologisch. Wie kann man eine Seele in der Hölle beendigen?

Man soll doch wiederherumschauen. Aber musste ich doch zu den Ikonen wiederkehren, weil ich die ouevre des Herren Nietzsche, manche Hörspiele und andere Texte mit meinem Bildnis herummischen wollte. Mein Wille und mein Testament gehört  zum Bildnis des Michael, wem ich finden und erfinden werde. Vielleicht könnte ich ein Bildnis herstellen, vielleicht nicht. Michael als Hagios/Sanctus oder als 'angelos' (ist doch ja kein hermetisches Wort!!!) oder als eine Kirche. Kirche Sancti Michael/Mikail. Da gibt es ja kein Bildnis von Kirchen. Kirchen sind Modell-Staedten und jetzt will ich nicht über alte Damen, die Erzbischof heissen, Gedanken machen. Na ja! Michael! Am Anfang gab es kein Bild, was ganz normal ist, weil ich kein Werkstoff hatte. Ich hatte Wörter, stille Wörter wie Ishak und Jacob. Die Vater-Sohn Doppelgaenger. Da muss ich still sein, weil ich entweder zu viel weiss oder verrückt geworden bin. Da gibt es auch ein anderes Vater-Sohn Paar, das der Vater und der Sohn (Filioque) heiss. Himmlischer Vater und himmlischer Sohn, die ein Königtum im Himmel besitzen. Jetzt soll ich nach Nicaea, aber doch habe ich kein Geld oder Gold dafür, weil es eine Zeitreise erlangt. Und bin ich auch noch Arian (ein problematisches Wort, was nur religiös und nicht ethnisch benutzt ist), wenn ich ein Lombardt bin? Glaub ich mir nicht, und jeder weiss, dass ich ein Etrusker bin. Darum will ich Herren Tacitus darin nicht mischen. Meine schreckliche Tante und ihre Doppelgaengerin liess zuviel Tacitus und Livius. Ich hoffe dass Herr Livius nichts zu tun hat mit den Leviten. Die Leviten hatten keine Bildnisse und Portraeten, nur Wörter, die damals am wahrscheinlichsten nicht hermetisch sondern tatsaechlich waren. Dann wurden sie übersetzt und nochmal übersetzt bis jemandem viel erlangte und Herr Gott zornig war. Ich hatte olim diese Geschichten als Tatsache oder Geschichten gelesen und doch waren sie es, aber sie waren auch ein Spiel, ein ziemlich herzloses Spiel für alle. Ich bin doch müde, und es wird keine Kurzgeschichte herkommen. Leider nicht!

Kıvanç Tanrıyar
ehemaliger Schüler der Sankt Georg Österreichischen Schule

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